Türkischen Faschisten sagen Ihre Demo ab!

Die türkischen Faschisten haben ihre Demonstration für morgen, Samstag den 26. Oktober, abgesagt. Wir sehen das unsere Proteste, unsere Präsenz auf den Straßen Wirkung zeigt. Stuttgart bleibt antifaschistisch!

Trotzdem wollen wir weiter klar machen, das Rojava nicht allein ist. Das fortschrittliche Gesellschaftsmodell in Rojava soll zerschlagen werden. Wir solidarisieren wir uns und leisten Widerstand gegen den Angriffskrieg des türkischen Regimes.

Die Rolle Deutschlands darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Deutsche Unternehmen wie Rheinmetall oder Daimler profitieren von andauernden Waffenlieferungen und somit an dem Tod von tausenden ZivilistInnen und YPG KämpferInnen. Die Politik äußert zwar ihre Kritik, doch setzt sich gleichzeitig dafür ein, ein EU weites Waffenembargo gegen die Türkei zu verhindern. Der BRD geht es in Rojava nicht darum, die KurdInnen zu unterstützen. Im Gegenteil: Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer fordert sogar – jetzt wo die USA sich aus der Regionen zurückgezogen haben – die Bundeswehr nach Nordsyrien zu schicken, um selbst wieder Einfluss im nahen Osten zu gewinnen. Die will lediglich ihre eigenen Interessen in der Region durchzusetzen.

Das macht sich auch hier bemerkbar wenn die Solidaritätsbewegung von den deutschen Behörden kriminalisiert wird. Demonstrationszüge werden abgefilmt, Polizisten greifen Demonstrierende an und fügen ihnen schwerwiegend Verletzungen zu und Demonstrationsrechte werden eingeschränkt. Erst heute morgen kam es in Stuttgart zu einer Hausdurchsuchung bei einem kurdischen Aktivisten. Ihr Ziel ist unsere Solidarität zu schwächen und wirkungslos zu machen. Wir sollen eingeschüchtert und vereinzelt werden.

Doch wir lassen uns von Ihrer Repression nicht einschüchtern.

Morgen alle auf die Straße! 14.30 Uhr Lautenschlagerstraße.

Feuer und Flamme der Repression! Hoch die Internationale Solidarität!