RiseUp4Rojava – Turkish Airlines blockiert

Heute waren wir als Teil von “Rise4ForRojava Stuttgart” bei Turkish Airlines am Flughafen. Mit einer Blockade des Terminal 4 (wo der eigentliche Check-In eines Turkish Airlines Fluges war), sowie vor deren Check-Ins in Halle 1 machten wir auf die den Angriffskrieg der Türkei auf Rojava aufmerksam.

Das ganze fand im Rahmen der Aktionswoche von RiseUp4ForRojava gegen Turkish Airlines statt. Turkish Airlines befindet sich zur Hälfte in der Hand des türklischen Staates, die Profite des Unternehmens landen so zumindest indirekt bei den Bomben über Rojava oder in den Gewehrläufen der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Verbündeten.

Symbolisch untemauert wurde dies mit blutigen Leichentüchern, Parolen und eine Durchsage informierten über den Krieg in Rojava und konstant wurden Flyer an interessierte Passanten und Passagiere verteilt.

Die Polizei lies es sich nicht nehmen, eine Drohkulisse sondergleichen aufzubauen. Schon in der Innenstadt beobachteten uns Cops und am Bahnhof warteten direkt mehrere Dutzend Beamte, ein Hund und mindestens 4 Zivis.

Dies reiht sich nur ein in die fortwährende Kriminalisierung des Widerstandes in Stuttgart, angefangen mit Kesseln und Kontrollen, Helikopter, Drohnen und mehrere Hundertschaften bei Demos bis hin zu einer Hausdurchsuchung heute und der Stimmungsmache über die Medien.

Wir lassen uns hiervon nicht einschüchtern, unser Widerstand ist legitim. Auch weiterhin ist es unsere Aufgabe als InternationalistInnen, hier entschieden gegen den Krieg vorzugehen, dessen Profiteure und Drahtzieher zu enttarnen und aufzuzeigen. Nächste Woche Samstag, am 2. November ist weltweiter Aktionstag von RiseUp4Rojava. Haltet euch den Tag frei und kommt zu den Aktionen in der Stadt.

Kommt am Samstag, 26. Oktober, schon zur Demo gegen den Angriffskrieg der Türkei um 14:30 Uhr in die Lautenschlager Straße.

Hoch die internationale Solidarität!