Bericht: Demonstration in Solidarität mit Rojava am 16. November

Heute haben wir in Stuttgart mit einer Demonstration unsere Solidarität mit Rojava zum Ausdruck gebraucht. Die türkische Armee setzt mit ihren dschihadistischen Söldnern ihren Angriffskrieg auf Rojava fort. Mit schwerem Geschützt und aus der Luft wird angegriffen, auch Krankenwägen sind oft Angriffsziel.

Die fortschrittlichen Kräfte verteidigen Rojava unter schweren Bedingungen. Es ist daher wichtig, dass wir unsere Solidarität auf die Straße tragen und die Verantwortlichen in Deutschland benennen. Die heutige Demonstration machte genau das. Mit Schildern und Parolen haben wir die Beteiligung Deutschlands an dem Angriffskrieg hervorgehoben und unsere Solidarität ausgedrückt. In einer Jugendrede wurde auf die Beteiligung Deutschland in diesem Angriffskrieg eingegangen. Eine Rede von internationalistischen Frauen behandelte die Bedeutung der Frauenrevolution Rojavas.

Unsere Demonstration heute war laut und ausdrucksstark, aber leider auch kleiner als letzte Woche. Das ist verständlich, seit Wochen gehen wir anfangs täglich und inzwischen wöchentlich auf die Straßen, das kann anstrengend sein. Doch der Krieg gegen die Selbstverwaltung in Rojava dauert an. Jeden Tag wird gekämpft, jeden Tag fallen GenossInnen. Der Krieg bedroht die Existenz Rojavas und die YPG/YPJ und ihre Verbündeten leisten heldenhaften Widerstand. So wie unsere GenossInnen dort ihren Widerstand aufrecht erhalten, müssen auch wir in Deutschland das tun. Wir KurdInnen und InternationalistInnen sind die einzigen Verbündeten Rojavas. Die Nationen der Welt werden nichts tun um Rojava zu unterstützen, das müssen wir selbst tun.

Lasst uns also weiter machen, die Revolution in Rojava ist auch unsere Revolution,