Bericht: Gedenkkundgebung

Im Widerstand zur Verteidigung von Rojava gab und gibt es viel Solidarität, Mittwoch Abend waren wir wieder gemeinsam auf der Straße, diesmal wollten wir einen Rahmen schaffen, um den in Rojava Gefallenen zu gedenken.

Mit Bildern von gefallenen KämpferInnen und einem Video, worin sie ihre Geschichte und ihre Motivation schilderten, wurden die Ansprüche und die Kampfmoral der Gefallenen näher gebracht.

Redebeiträge zur revolutionären Gedenkkultur und dem Verhältnis, das man zu Gefallenen und Gedenken aufbauen sollte, begleiteten die Kundgebung. Ein Brief einer anarchistischen Kämpferin die sich in Rojava im Widerstand gegen die Türkei befindet, machte uns nochmal deutlich, dass Solidarität ein kraftvolles Mittel und eine Unterstützung für Rojava ist. Zu der Solidarität wurde auch nochmal deutlich, Gedenken heißt kämpfen um den Weg der gefallenen GenossInnen weiterzuführen.

In Rojava wird der Aufbauprozess einer solidarischen Gesellschaft vorangetrieben. InternationalistInnen kämpfen gemeinsam mit den Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ um die Errungenschaften zu verteidigen, viele GenossInnen haben in diesem Kampf ihr Leben verloren. Die gemeinsame Perspektive ist das was uns verbindet.

Von internationalen Kämpfen lernen heißt, nicht nur die Revolution in Rojava zu verstehen, sondern auch zu lernen, wie revolutionäre Gedenkkultur aussehen kann und warum es wichtig ist, die KämpferInnen nicht vergessen zu lassen. Wir können den gefallenen Kämpferinnen und Kämpfern gerecht werden, wenn wir ihren Tod als Aufruf verstehen noch entschlossener und selbstbewusster zu kämpfen.